BARF-Wörterbuch: Alle Begriffe einfach erklärt
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Wenn du dich zum ersten Mal mit BARF beschäftigst, können die ganzen Fachbegriffe erstmal einschüchternd wirken. Pansen, RDI, Blättermagen, Supplementierung — klingt nach Studium, oder? Keine Sorge! Hier findest du alle wichtigen BARF-Begriffe ganz einfach erklärt. Speicher dir diese Seite am besten als Lesezeichen ab 💛
B
- BARF
- "Biologisch Artgerechtes Rohes Futter" — Rohfütterung für Hunde (und Katzen) bestehend aus rohem Fleisch, Innereien, Knochen, Obst und Gemüse. Das Gegenteil von Fertigfutter.
- Blättermagen
- Einer der Vormägen des Rindes. Zählt zu den Innereien und liefert wichtige Nährstoffe. Stinkt etwas, aber Hunde LIEBEN ihn.
D
- Darmsanierung
- Aufbau einer gesunden Darmflora — oft sinnvoll bei der Umstellung von Fertigfutter auf BARF. Probiotika und Ballaststoffe können helfen.
E
- Entgiftung / Umstellungsphase
- In den ersten 1-4 Wochen nach der BARF-Umstellung kann dein Hund weicheren Stuhl haben. Das ist normal und kein Grund zur Sorge!
F
- Futterplan
- Dein wöchentlicher Speiseplan für den Hund. Ein guter Plan wechselt Fleischsorten, Innereien und Gemüse ab. → Mengen berechnen
- Fleischknochen (RFK / Rohe fleischige Knochen)
- Knochen mit Fleisch dran — z.B. Hühnerflügel oder -hälse. Wichtige Kalziumquelle! IMMER roh füttern, NIEMALS gekocht (Splittern!).
G
- Gemüseanteil
- Ca. 20% der Tagesration. Muss püriert oder leicht gedünstet werden, damit dein Hund die Nährstoffe aufnehmen kann.
- Gewolft
- Durch den Fleischwolf gedreht. Perfekt für Anfänger und kleine Hunde. Innereien gewolft sind leichter zu portionieren.
I
- Innereien
- Leber, Niere, Milz, Herz, Lunge — zusammen ca. 15% der Fleischration. Innereien sind die "Multivitamine" des BARF!
K
- Kalzium-Phosphor-Verhältnis
- Sollte bei ca. 1,2:1 bis 1,5:1 liegen. Zu wenig Kalzium = Knochenprobleme. Fleischknochen oder Knochenmehl sorgen für die Balance.
L
- Leber
- Die wichtigste Innerei! Reich an Vitamin A, B-Vitaminen und Eisen. Max. 5% der Gesamtration — zu viel kann Durchfall verursachen.
O
- Öle / Fette
- Lachsöl (Omega-3), Leinöl oder Hanföl — täglich ein Teelöffel pro 10kg Körpergewicht. Wichtig für Fell und Haut!
P
- Pansen / Grüner Pansen
- Vormagen des Rindes — der absolute Klassiker im BARF-Napf. Stinkt fürchterlich, ist aber voller guter Bakterien und Nährstoffe. Am besten draußen auftauen 😅
R
- Ration / Tagesration
- Die Gesamtmenge Futter pro Tag. Faustregel: 2-3% des Körpergewichts. Ein 30kg-Hund bekommt also ca. 600-900g täglich.
S
- Supplementierung
- Nahrungsergänzung wie Seealgenmehl (Jod), Lebertran (Vitamin D), Knochenmehl (Kalzium). Nicht alles ist nötig — hängt vom Futterplan ab.
80/10/10
- 80/10/10-Regel
- Einfache Faustregel: 80% Muskelfleisch, 10% Innereien, 10% rohe fleischige Knochen. Plus 20% pflanzlicher Anteil. Ein guter Startpunkt!
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