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Zähne putzen beim Hund – Warum es wichtig ist und wie du trainierst

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Zähne putzen beim Hund – Warum es wichtig ist und wie du trainierst

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Drei von vier Hunden über drei Jahren haben Zahnprobleme, und die meisten Besitzer putzen ihrem Hund nie die Zähne, weil sie nicht wissen, wie sie anfangen sollen. Mit dem richtigen Aufbau wird Zähneputzen zur täglichen Routine, die Zahnstein vorbeugt und teure Narkose-Behandlungen beim Tierarzt vermeiden kann.

Warum Medical Training so wichtig ist

⚠️ Achtung: Zwinge deinen Hund nie in eine Pflegeprozedur hinein. Festhalten und Durchziehen zerstört Vertrauen und macht die nächste Behandlung garantiert schlimmer. Lieber heute abbrechen und morgen in kleineren Schritten weitertrainieren.

Training Schritt für Schritt

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Schritt 1: Mundberührung: Hebe kurz die Lefze an. Click + Leckerli. 10x täglich, 3 Tage lang.

Schritt 2: Finger im Mund: Streiche mit dem Finger über das Zahnfleisch. Hundezahnpasta schmeckt nach Fleisch, lass ihn sie vom Finger lecken.

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Hund zaehne putzen gewoehnungstraining

Schritt 3: Fingerling einführen: Setze einen Fingerling auf und massiere sanft über die Außenseite der Zähne. 10 Sekunden, dann Leckerli.

Schritt 4: Zahnbürste zeigen: Lass ihn die Zahnpasta von der Bürste lecken. Dann sanft über die Vorderzähne bürsten. 15 Sekunden.

Schritt 5: Vollständig putzen: Vorder- und Backenzähne, Innen- und Außenseite. Ziel: 30 Sekunden pro Kieferhälfte. Jeden Tag.

⏱️ Zeitaufwand: 5 Minuten pro Session, 1–2 Sessions täglich. Je nach Ausgangslage braucht dein Hund 1–4 Wochen, bis die Prozedur stressfrei funktioniert.

Praktische Herausforderungen

Umgang mit Widerstand

Timing und Belohnung

Wenn dein Hund bereits schlechte Erfahrungen hat

💡 Tipp: Beginne das Zähneputzen idealerweise im Welpenalter. Aber auch erwachsene Hunde können es noch lernen, es dauert nur etwas länger. Bereits vorhandenen Zahnstein kann eine professionelle Reinigung beim Tierarzt entfernen.

Vorbereitung auf den Tierarztbesuch

🎒 Das brauchst du:

  • Hundezahnbürste (weiches Modell)
  • Hundezahnpasta (nie Menschenzahnpasta!)
  • Fingerling für den Einstieg
  • Dentalsticks als Ergänzung
  • Leberwurst-Tube für Ablenkung

Die richtige Einstellung zum Training

Konsistenz im Alltag

Geduld als Superkraft

Gezielte BARF-Ernährung für optimale Gesundheit

Saisonale BARF-Anpassungen im Überblick

  • Frühling: Zeckenschutz von innen – 1 TL Kokosöl täglich (Laurinsäure wirkt abstoßend auf Zecken) + Bierhefe (B-Vitamine verändern den Hautgeruch)
  • Sommer: Leichtere Mahlzeiten, 10–15 % weniger Ration, mehr Wasseranteil. Wassermelone (ohne Kerne) als kühlender Snack: 30 kcal pro 100 g
  • Herbst: Fellwechsel-Unterstützung: Biotin aus Rinderleber (30 g/Tag) + Lachöl (Omega-3) + 1 rohes Eigelb pro Woche
  • Winter: 10–15 % mehr Ration für Wärmeproduktion. 1 TL Kokosöl als MCT-Energiequelle. Knochenbrühe für Wärme von innen.
Kotqualität als Gesundheitsindikator: Gesunder BARF-Kot ist fest, dunkelbraun, geformt und zerfällt beim Trocknen zu weißlichem Pulver (Knochenreste). Weicher Kot = zu viel Innereien oder Fett. Harter, weißer Kot = zu viele Knochen. Schleimiger Überzug = Dickdarm-Reizung. Passe die BARF-Ration innerhalb von 24 Stunden an, wenn sich der Kot verändert.

BARF als natürliche Zahnpflege: Was rohes Fleisch und Knochen leisten

Die gute Nachricht für BARF-Fütterer: Rohfleischernährung mit weichen Knochen ist die beste Zahnpflege, die du deinem Hund bieten kannst. Das mechanische Kauen von Hühnerhälsen, Kalbsrippen oder Wachtelkarkassen reibt Plaque von den Zähnen, bevor er zu Zahnstein werden kann. Studien an Schlittenhunden zeigen, dass Hunde mit regelmäßigem Knochenzugang 60 bis 70 Prozent weniger Zahnstein aufbauen als Hunde mit reinem Fertigfutter.

Gib 2 bis 3 Mal pro Woche einen weichen Knochen zur freien Verfügung: Hühnerhälse (ca. 15 Gramm pro Stück, weich und gut kaubar), Entenkarkassen (größer, längere Kauzeit) oder Kaninchenrippen (ideal für kleinere Hunde). Harte Markknochen oder tragende Knochen von Rind und Schwein sind dagegen zu hart und verursachen Zahnfrakturen.

Zahnstein-Vorbeugung durch die richtige BARF-Zusammensetzung

Zucker und Stärke fördern Zahnstein – beides kommt in einer korrekt zusammengestellten BARF-Ration nicht vor. Trockenfutter dagegen enthält oft 30 bis 50 Prozent Stärke, die an den Zähnen klebt und Bakterien füttert. Rohes Fleisch hat einen niedrigen pH-Wert, der das Bakterienwachstum im Maul hemmt. Grüner Pansen enthält natürliche Enzyme, die Belag anlösen.

Falls dein Hund bereits Zahnstein hat, hilft BARF allein nicht mehr – eine professionelle Zahnreinigung beim Tierarzt ist dann nötig. Danach startest du mit der BARF-basierten Zahnpflege, um neuen Zahnstein zu verhindern. Ein Teelöffel Kokosöl täglich im Futter wirkt zusätzlich antibakteriell im Maul und hilft, die Neubildung von Plaque zu verlangsamen.

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Veröffentlicht durch die BARFguide-Redaktion. Veröffentlicht am 18. Juli 2026.

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